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Optische Transmissions- und Rückstreuungsmessung
(TurbiScan®)

Die Analysen des TurbiScan® der Firma Formulaction beruhen auf der Theorie der Mehrfachlichtstreuung. Das Prinzip des TurbiScan® zur Stabilitätsanalyse basiert darauf, dass eine Leuchtdiode monochromatisches Licht mit der Wellenlänge 880 nm durch eine zu vermessende Probe gesendet wird. Die Probensuspension befindet sich in einer zylindrischen Messzelle.

Die orts- und zeitauflösende Betriebsweise lässt die Untersuchung von Migrations-phänomenen zu. Die Sende- und Empfangseinheit ist dabei in der Draufsicht dargestellt, um das Prinzip zu veranschaulichen: Das von der Laserdiode ausgesandte Licht wird je nach Probe in bestimmten Anteilen reflektiert oder transmittiert. Ein Detektor ist daher gegenüber von dem Sender angeordnet, um den transmittierten Teil (T) zu detektieren. Ein weiterer Detektor befindet sich in einem 135° Winkel entgegengesetzt zur Ausbreitungsrichtung des Lichts um den rückgestreuten (BS, von englisch: backscattering) Anteil aufzunehmen. Die gesamte Einheit fährt die Probe in 40 µm – Schritten ab, so dass das Transmissions-, bzw. Reflektionsprofil der vollständigen Probe aufgenommen werden kann. Mehrfachmessungen erlauben dabei eine Untersuchung der Entmischungskinetik im Erdschwerefeld.