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Planetenkugelmühlen

Planetenmühlen bestehen aus einem mit losen Mahlkörpern gefüllten zylindrischen Mahlbehälter. Die Mahlkörper werden durch die Überlagerung zweier Rotationsbewegungen bewegt: Wie in einem Planetensystem rotiert der Mahlbehälter auf einer Kreisbahn um den Achsmittelpunkt. Dieser Rotationsbewegung wir die Eigenrotation des Mahlbehälters überlagert. Dabei werden in den Labormaschinen Beschleunigungen bis zur 25fachen Erdbeschleunigung realisiert, in der gekühlten Maschine sogar maximal die 35fache Erdbeschleunigung.

In Abhängigkeit vom Drehzahlverhältnis werden unterschiedliche Bewegungsmuster der Mahlkörper erreicht. Unter anderem kann erreicht werden, dass sich die Mahlkörper von der Mahlbehälterwand lösen und den Mahlbehälter durchqueren. Beim Wiederauftreffen auf die Mahlbehälterwand wird das Mahlgut beansprucht. Bei einem anderen Bewegungsmuster rollen die Mahlkörper über dem Mahlgut ab und beanspruchen das Gutbett.