Struktur und Kontaktnetzwerk

Das kontinuumsmechanische Verhalten eines Schüttgutes ist ganz wesentlich von den Kontakten der einzelnen Partikel abhängig. So wird beispielsweise die Festigkeit einer Pulverprobe zum einen von der Anzahl der Kontakte (Koordinationszahl der Partikel) und zum anderen von der Festigkeit (Zug- und Scherfestigkeit) dieser Kontakte bestimmt.

 

Mikro- und Nanopartikel bilden durch ihre starken adhäsive Wechselwirkungen
bei gleichzeitig geringem Eigengewicht extrem poröse Strukturen (hier Glas-Mikropartikel)

Informationen über die Kontaktverhältnisse im Inneren eines Schüttgutes sind leider nur schwer zugänglich. Die wichtigsten Werkzeuge zur Aufklärung der inneren Struktur bilden daher numerische Simulationen (z.B. Diskrete Elemente Methode) und 3D bildgebende Verfahren (z.B. Röntgenmikrotomographie, Konfokale Laser Scanning Mikroskopie, FIB-REM Tomographie). Die Zusammenhänge zwischen Kontaktnetzwerk und makroskopischem Schüttgutverhalten sind bis heute nicht vollständig geklärt und werden zum Beispiel im Rahmen des Projektes „Entwicklung und Charakterisierung der Struktur gescherter kohäsiver Schüttgüter“ detailliert untersucht.


AG – Mitarbeiter

Aktuelle Projekte

T-MAPPP – Simulation des Bruchs und Abriebs von Granulaten und Tabletten hier

Entwicklung und Charakterisierung der Struktur gescherter kohäsiver Schüttgüter hier

 

 

Abgeschlossene Projekte

Mischverhalten in Mischern mit bewegten Werkzeugen hier

Entmischung von Schüttgütern in Haufen und Silos hier