Ultraschallhomogenisatoren

Neben der Dispergierung wird der Ultraschallhomogenisator auch zur Homogenisierung, Emulgierung, zum Zellaufschluss und zur Oberflächenreinigung eingesetzt.

Aufbau und Funktionsprinzip

Die Geräte bestehen im Wesent-lichen aus drei Komponenten: Einem Generator, der hochfrequente Spannung (20 kHz) bereitstellt, einem Keramikkristall aus piezoelektrischem Material, der die elektrischen Impulse in mechanische Schwingungen umwandelt, und der Sonotrode, die diese Schwingungen an das Medium überträgt (siehe Abbildung).

Gerätebeschreibung

Dem Institut für Partikeltechnik stehen drei Ultraschallhomogenisatoren zur Verfügung; für kleine Volumina der Ultraschallhomogenisator Lapsonic L der Firma Braun (max. 200 Watt) und für größere Volumina zwei Ultraschallhomogenisatoren der Firma Dr. Hielscher (UIP 500/1000, ma. 500 bzw. 1000 Watt). Für die Geräte der Firma Dr. Hielscher stehen vier Sonotroden in verschiedenen Größen zur Verfügung. Ferner kann die Beanspruchung der Suspension in einem kühlbaren Durchflussbehälter durchgeführt werden. Die Schwingungsfrequenz der Ultraschallhomogenisatoren beträgt 20 kHz.