Bildanalysegerät

Das Bildanalysegerät QICPIC dient der Messung von Partikelgrößenverteilungen auf Grundlage der Abbildung von Partikeln. Zur Zeit können Suspensionen von Partikeln im Größenbereich von 2 µm bis 2 mm analysiert werden.

Messprinzip

Die Bildanalyse basiert auf der Auswertung von fotografischen Bildern. Die Bilder zeigen Partikel, die in einer Flüssigkeitsmesszelle an der Optik vorbeigeführt werden. Auch eine Messung trockener Partikel ist möglich, wobei dann die Partikel aber im freien Fall oder in einem Luftstrom an der Optik vorbeigeführt werden. Voraussetzung für die Bildanalyse ist ein scharfes Bild mit hohen Kontrasten, denn es erfolgt anschließend die Umwandlung in ein Schattenbild (Schwarz/Weiß). Die erhaltene Projektionsfläche kann nun über eine Vielzahl von Auswertemodi analysiert werden:

  • Partikelgröße: Basierend auf der äquivalent projizierten Kreisfläche, Feret -Durchmesser usw.
  • Partikelform: Sphärizität, Seitenverhältnis und Konvexität
  • Faserauswertung: Faserlänge, Faserdurchmesser, Gradheit und Exzentrizität

 

Messinstrument

Dem Institut für Partikeltechnik steht das Modell QICPIC von Sympatec zur Verfügung. Dieses Gerät kann bis zu 450 Bildern pro Sekunde aufnehmen, wobei die Geschwindigkeit der Partikel bis zu 100 m/s betragen kann (minimale Belichtungszeit: 1 ns). Diese hohen Geschwindigkeiten können bei der Vereinzlung von Partikeln auftreten.
Der Messbereich des Geräts umfasst sowohl trockene als auch suspendierte Partikel zwischen 1 µm und 20 mm in verschiedenen Messanordnungen. Zur Zeit stehen lediglich zwei Messbereiche für suspendierte Partikel zur Verfügung:

  • Messbereich 4: Detektionsbereich 2,0 µm bis 2.048 µm, Analysenbereich (gemäß ISO 13322-2) 2 µm – 682 µm
  • Messbereich 6: Detektionsbereich 5,0 µm bis 5.120 µm, Analysenbereich (gemäß ISO 13322-2) 5,0 µm – 1.705 µm