Ringschergeräte

Das Ringschergerät dient zur Messung von Schüttguteigenschaften und ist eine Weiterentwicklung der Schergeräte für die industrielle Praxis. Im Gegensatz zum Jenike-Schergerät bietet dieses Messgerät den Vorteil eines theoretisch unbegrenzt langen Scherweges und damit die Möglichkeit der Messung eines ganzen Fließortes an einer einzigen Schüttgutprobe. Am Institut für Partikeltechnik sind mit dem RST-01.pc (Probenvolumen 200 oder 900 mL) und der kleineren Version RST-XS (Probenvolumen 3,5 bis 70 mL) zwei verschiedene Ringschergeräte der Bauart Schulze verfügbar. Weitere Informationen zu den Geräten finden Sie auf der Website des Herstellers.


Scherzelle und Befüllung des Ringschergerät RST-XS (Dietmar Schulze Schüttguttechnik)

Die eigentliche Scherzelle eines Ringschergerätes bildet der Bodenring, in den die Schüttgutprobe gefüllt wird. Auf dem Schüttgut ruht der ebenfalls ringförmige Scherdeckel. Dieser Scherdeckel ist mit einem Querträger verbunden, der die zu messende Scherkraft über Zugstangen auf Kraftaufnehmer überträgt Die vertikal nach unten gerichtete Normallast wird in Form einer Gewichtskraft über einen Hänger (RST-01.pc) beziehungsweise über einen Druckstab (RST-XS) ebenfalls über den Querträger aufgebracht. Zum Scheren der Schüttgutprobe wird der Bodenring langsam gedreht, während der Deckel durch die Zugstangen am Mitdrehen gehindert wird. Damit der Schervorgang innerhalb des Schüttgutes und nicht an der Wand zum Scherdeckel oder Boden abläuft, ist sowohl der Scherdeckel als auch der Bodenring mit speziellen Mitnehmern versehen (Ausnahme gezielte Messung des Wandreibungswinkels).


AG – Mitarbeiter

Aktuelle Projekte

T-MAPPP – Simulation des Bruchs und Abriebs von Granulaten und Tabletten hier

Entwicklung und Charakterisierung der Struktur gescherter kohäsiver Schüttgüter hier

 

 

Abgeschlossene Projekte

Mischverhalten in Mischern mit bewegten Werkzeugen hier

Entmischung von Schüttgütern in Haufen und Silos hier