Laborkneter

Prinzip der Dispergierung mit dem Kneter

Die gleichmäßige Durchmischung der Partikel im Knettrog erfolgt durch zwei rotierende breitschauflige Knetwerkzeuge, die tief und eng ineinander greifen. Durch die Rotation der Knetschaufeln werden die Partikel in horizontaler und vertikaler Richtung bewegt und von den Seitenwänden in die Mitte des Knettrogs transportiert. Zwischen den Knetschaufeln und den Trogwänden treten hohe Scherkräfte auf, die zu einer Dispergierung der Agglomerate führen.

Beschreibung

Der an iPAT zur Verfügung stehende Laborkneter (HKD 0,6 der Firma IKA) mit einem Nutzvolumen von 100 bis 300 ml besitzt zwei Knetschaufeln (Duplex-Geometrie), wobei eine Schaufel mit der zweifachen Geschwindigkeit der anderen dreht. Der Knettrog ist 3 bar zulässig und bis auf 210°C temperierbar. Der Laborkneter bietet die Möglichkeit eines Vakuumbetriebes. Mit dem Kneter können Partikeln in hochkonzentrierten Suspensionen und/oder hochviskosen Flüssigkeiten dispergiert werden.

Literatur

[1] H.Reichert, K. Rühmeling, Misch- und Desagglomerationskinetik beim Kneten von Pigmentpasten. Mitteilung, Technische Universität Karlsruhe, 1976
[2] C. Schilde, Charakterisierung von Dissolver, Kneter und Dreiwalze für die Dispergierung von Nanopartikeln, Diplomarbeit, Inst. für Partikeltechnik der TU-Braunschweig, 2006