Laboratory of Emerging Nanometrology (LENA)

An der TU Braunschweig entsteht bis zum Jahreswechsel 2017/2018 das „Laboratory of Emerging Nanometrology“ (LENA). Ebenso wie für das Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik wurde hierfür ein Forschungsbauantrag eingereicht, der vom Wissenschaftsrat im Frühjahr 2013 genehmigt wurde. Die Initiative zu LENA ging federführend von Prof. Waag (Institut für Halbleitertechnik) an der Elektrotechnik der TU Braunschweig aus, der auch als Sprecher von LENA fungiert. In den Forschungsbau werden insgesamt rund 29 Mio. Euro von Bund und Land investiert. Auf insgesamt 2483 m2 werden in den nächsten zwei Jahren Labore und Büros für bis zu 116 Mitarbeiter im Bereich Langer Kamp entstehen. Das iPAT – insbesondere der Forschungsbereich Nanomaterialien von Prof. Garnweitner – ist mit mehreren Mitarbeitern und Räumlichkeiten von voraussichtlich ca. 120 m² beteiligt. Daneben umfasst der LENA-Verbund acht weitere Institute der TU Braunschweig aus der Elektrotechnik, der Physik, dem Maschinenbau und der Chemie sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) als strategischen Partner. Neben der Sanierung bestehender Gebäude (Versuchshalle des ehem. Pfleiderer-Instituts) wird das Geld in einen Bürotraktneubau sowie eine Reihe von Großgeräten investiert, beispielsweise einem hochauflösenden Transmissions-Elektronenmikroskop.
Das Ziel von LENA ist es, die Metrologie als die Wissenschaft vom präzisen Messen und seiner Anwendung auf die Nanometer-Skala und damit in die Welt von Molekülen, Zellen und Nanopartikel zu übertragen. Präzise und quantitative Messungen sind nicht nur Grundlage für ein besseres Verständnis kleinster Strukturen, sondern auch für bessere Standardisierung und letztlich für die Überführung nanoskaliger Materialien, Methoden und Systeme von den Forschungslaboratorien in eine industrielle Nutzung. Erst eine verlässliche Charakterisierung dreidimensionaler Nanostrukturen – die beispielsweise auch in den Elektrodenschichten künftigen Hochleistungsbatterien eingesetzt werden sollen – wird deren reproduzierbare Herstellung und Anwendung ermöglichen.


Verbundprojekte
MehrDimPart

Global Comminution Collaborative

DFG-Schwerpunktprogramm “Dynamische Simulation vernetzter Feststoffprozesse”


DFG-Schwerpunktprogramm “Kolloidverfahrenstechnik”

DFG-Schwerpunktprogramm “Partikel im Kontakt”

DFG-Forschergruppe “Mikropart”

Sonderforschungsbereich SFB 578 “Vom Gen zum Produkt”

BMU-Verbundprojekt “LithoRec”

“LiVe” Lithium-Verbundstrukturen

BMBF Innovationsallianz Lithium Ionen Batterie LIB 2015

GEENI – Graduiertenkolleg Energiespeicher und Elektromobilität Niedersachsen hier

Battery LabFactory Braunschweig hier