Studien-Diplomarbeiten
Forschungsschwerpunkt Granulare Medien und Feste Formen

Steuerung für ein Pulver-Prüfgerät

Zusammen mit einem Industriepartner entwickelt das iPAT ein Pulver-Prüfgerät. Mechanik und Elektronik befinden sich im Zusammenbau. Diverse Sensoren und Aktoren werden um ein verhältnismäßig kleines Probenvolumen angeordnet. Im Rahmen dieser Arbeit soll eine Software zur Steuerung entwickelt werden. mehr

Ansatzentwicklung zur Bestimmung von Form und Größe toter Zonen

Ein oft unterschätzter Verfahrensschritt in Prozessen ist das Lagern. Die gängigste Form für die Schüttgutlagerung stellen hierbei Silos dar. Beim Ausfließen kommt es im Silowandbereich (teilweise gewollt) zur Entstehung von inaktiven Bereichen, sogenannten toten Zonen, in denen das Material nicht sofort bei Abzug fließt. Ziel der Arbeit ist es, Ansätze zur Vorhersage der Größe und der Form der toten Zonen zu finden. Dafür liegen die Schwerpunkte einerseits in der Aufarbeitung bereits getätigter Untersuchungen als auch in der Entwicklung neuer Untersuchungskonzepte und der Umsetzung dieser. Hierfür stehen am Institut für Modellgeräte verschiedene Geräte wie z.B. eine Silozentrifuge bereit. mehr

Untersuchungen zur Skalierbarkeit von Schertestern

In vielen verfahrenstechnischen Anwendungen spielen die Lagerung und der Transport von feinen Pulvern eine große Rolle. Für die Auslegung dieser Prozesse ist daher das Wissen über die makroskopischen Pulvereigenschaften unabdingbar. Hierfür stehen am iPAT verschiedenste Schertester zur Verfügung, welche unterschiedliche Fassungsvermögen in Bereichen von Litern bis hin zu wenigen Mikrolitern erlauben. Ziel der Arbeit ist es, eine Grundlage für die Vergleichbarkeit sowohl der neuartigen als auch etablierten Schergeräte zu schaffen. Die Versuche sollen einerseits mit kohäsiven und frei fließenden Materialien durchgeführt werden und andererseits mit sphärischen und länglichen Partikeln. mehr

Konstruktion eines Versuchsstandes zur Untersuchung des Einflusses der Rakelgeometrie auf ein Pulverbett

Im Bereich der additiven Fertigung nimmt die Bedeutung des 3D-Drucks in Bezug auf die Erstellung von Prototypen stetig zu. Der Pulver-3D-Druck stellt eine neuartige, universell anwendbare Form dieser innovativen Technik dar. Das Ergebnis ist dabei stark von den jeweiligen Prozessparametern und Pulvereigenschaften abhängig. Im Rahmen dieser Arbeit soll daher ein einfacher In-situ Versuchsstand für die Untersuchung der Rakelgeometrie auf das Pulverbett im Mikro-Computertomographen geplant, konstruiert und umgesetzt werden. Dabei stehen die Erstellung von Konstruktionsplänen und schließlich die Inbetriebnahme des Geräts im Vordergrund. mehr

Charakterisierung/Fließeigenschaften faseriger Schüttgüter

Mit dem zunehmendem Aufkommen neuer Materialien und Prozesse rücken längliche Partikeln immer mehr in den Fokus. Für die betriebssichere Verarbeitung solcher Schüttgüter ist das Wissen über deren schüttguttechnische Eigenschaften unabdingbar. Derzeit stehen hierfür jedoch keine etablierten Messmethoden bzw. –verfahren zur Verfügung.
Diese Arbeit wird sich darum mit angepassten und neuen Möglichkeiten zur schüttguttechnischen Charakterisierung von faserigen Schüttgütern oder deren Einzelfasern beschäftigen. Aufgrund der großen Vielfalt an Schüttgutparametern kann die Umsetzung individuell abgesprochen werden und somit je nach eurem Interesse unterschiedlich große konstruktive bzw. experimentelle Anteile aufweisen.mehr

lehre_sa_sgt_tablettierung_1016 Tablettierung von Pulvermischungen bestehend aus einem pharmazeutischen Wirkstoff und einem Hilfsstoff

Ziel dieser studentischen Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses des Deformationsverhaltens der Ausgangsmaterialien auf die strukturellen und mechanischen Eigenschaften von Tabletten bestehend aus einem pharmazeutischen Wirkstoff und einem Hilfsstoff. Zur Variation des Deformationsverhaltens werden unterschiedliche Wirkstoffe und Hilfsstoffe zudem unter Variation ihrer Konzentration eingesetzt.mehr

lehre_sa_sgt_isk_abrieb_1016 Untersuchung des Abriebs von Granulaten

In dieser studentischen Arbeit soll systematisch das Abriebsverhalten von Wirbelschichtgranulaten untersucht werden. Es werden innovative Methoden zur Untersuchung des Abriebs von Granulaten entwickelt und etabliert. Mithilfe dieser werden Granulate eingehend charakterisiert und Zusammenhänge zwischen den Prozessparametern in der Wirbelschicht, strukturellen Eigenschaften der Granulate und deren Abriebverhalten herausgearbeitet.mehr

Lehre_SA_Zer_SaB_0416

Fallstricke in Prozessen der Pharmazeutischen Industrie: Materialablagerungen bei Zerkleinerungs- und Transportprozessen

Bei der Herstellung aller festen, pharmazeutischen Zubereitungen ist die Handhabung verschiedener Wirkstoff- und Hilfsstoffpulver essentiell. Die pharmazeutisch relevanten Prozesse erstrecken sich vom Pulvertransport über die präzise Dosierung von Pulvern bis hin zur Konfektionierung durch z.B. Mikronisierung (Feinzerkleinerung) von Wirkstoffpartikeln. mehr

Lehre_Sa_SGT_JaF_0216 Bachelorarbeit

Tabletten stellen die häufigste und damit eine sehr wichtige Arzneiform in der pharmazeutischen Verfahrenstechnik dar. Die Entwicklung von Tablettierprozessen sowie der Formulierung von Tabletten beruht jedoch zumeist auf empirischen Erwägungen (Erfahrungen) und erfolgt nicht nach systematischen Entwicklungsansätzen, die auf den Kenntnissen der physikalischen(/mechanischen) Eigenschaften der Materialien und den Prozessparametern beruhen. mehr

Lehre_SA_SGT_IsK_1215 Tablettierung: Übertragbarkeit von einem Compaction Simulator auf eine Rundlauftablettenpresse

Tabletten sind die am häufigsten produzierte und abgegebene Arzneiform. Die Formulierungs- und Prozessentwicklung findet in der pharmazeutischen Industrie häufig auf empirischem Weg statt. Dieses Vorgehen ist jedoch mit hohem Material-, Personal- und Kostenaufwand verbunden, weshalb in der Entwicklung seit einiger Zeit Compaction Simulatoren eingesetzt werden. Mit diesen ist es möglich die im Produktionsmaßstab eingesetzten Rundlauf-tablettenpressen zu simulieren. mehr

Oberflächenfunktionalisierung von feinen Pulvern

Das mechanische Verhalten feiner Pulver ist stark abhängig von den Wechselwirkungen einzelner Partikel an den gemeinsamen Kontaktstellen. Im Mikroskalenbereich wird aufgrund mikromechanischer Effekte wie dem adhäsiven Partikelverhalten das Kontaktverhalten maßgeblich beeinflusst. Durch den definierten Einsatz von Nanotechnologie auf der Partikeloberfläche lässt sich das adhäsive Verhalten kontrollieren. mehr


AG – Mitarbeiter

Aktuelle Projekte

T-MAPPP – Simulation des Bruchs und Abriebs von Granulaten und Tabletten hier

Entwicklung und Charakterisierung der Struktur gescherter kohäsiver Schüttgüter hier

 

 

Abgeschlossene Projekte

Mischverhalten in Mischern mit bewegten Werkzeugen hier

Entmischung von Schüttgütern in Haufen und Silos hier